Gewerbliche Schutzrechte

Gewerbliche Schutzrechte

Wer innovative Ideen oder Produkte vermarkten will, muss sie potenziellen Geldgebern oder Geschäftspartnern vorstellen. Liegen Blaupausen und Business-Pläne erst einmal auf dem Tisch, ist es für finanzkräftige Gesprächspartner ein Leichtes, die Erfolg versprechenden Konzepte abzukupfern. Um das zu verhindern, sollten sich Kreative rechtzeitig die Rechte an ihren Innovationen sichern, denn nur wer sich frühzeitig umfangreiche Patent- und Markenrechte sichert, ist gegen Ideendiebe und Plagiatoren gefeit.

Wenn das eigene Produkt beim Deutschen Patent- und Markenamt in München eingetragen wird, ist das gut investiertes Geld. Denn der Schaden, den professionelle Trittbrettfahrer jährlich verursachen, geht in die Milliarden. Wer auf eine Anmeldung verzichtet, schultert die Entwicklungskosten – und kann sich gegen Billigkopien nicht wehren.

Je nach Art des Produktes gibt es vier verschiedene Kategorien von Schutzrechten:

  • Patente
  • Gebrauchsmuster
  • Marken
  • Geschmacksmuster

Den wirksamsten Schutz gegen Ideenklau bietet die konsequente Nutzung aller in Frage kommenden gewerblichen Schutzrechte. Wer eine Idee zu früh veröffentlicht, riskiert Nachahmer. Denn der Schutz gilt erst ab Anmeldung. Wann welches Schutzrecht geeignet sein könnte, wissen Patentanwälte.