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Beim Tierfreund assoziiert der Begriff „Marke“ den Anspruch z.B. einer Raubkatze auf ihr durch eine Duftmarke gekennzeichnetes Territorium.

Ob diese Eigenschaft die Begründung dafür liefern kann, dass gewerblich tätige Menschen ihre Waren und Dienstleistungen im geschäftlichen Verkehr bereits seit der Antike kennzeichnen, ist kaum zu beurteilen. Die Wirkungen einer derartigen Kennzeichnung sind aber in einem Punkt gleich, sie soll sowohl im Tierreich als auch im zwischenmenschlichen Geschäftsverkehr als warnender Hinweis an alle potentiellen Konkurrenten signalisieren, sich nicht am erworbenen Besitzstand des Markeninhabers zu vergreifen.

Ob Logos, Wort-, Klang- oder Geruchsmarken – prinzipiell kann alles, was sich grafisch darstellen lässt, in das Markenregister eingetragen werden, wenn nicht die Ware oder Dienstleistung beschrieben wird, für die eine Marke eingetragen werden soll.

Nicht schutzfähig sind dagegen allgemein gebräuchliche Wort- oder Bildmarken: Nationalflaggen, Staatswappen oder Angaben wie Mark und Kilogramm.

Für Dienstleister, die sich keine technische Erfindung patentieren lassen können, stellen Marken das wichtigste Schutzrecht gegen Kopierer dar. Eine Marke hat eine Schutzdauer von 10 Jahren und kann beliebig oft verlängert werden. So ist die älteste bis heute seit 1722 ununterbrochen genutzte deutsche Marke die „Gekreuzten Schwerter“ der Meissener Porzellan-Manufaktur. Mit ihr verbindet man seitdem exklusives Porzellan der Spitzenklasse und eine Tischkultur der besonderen Art.